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Ethics and the Intermediaries in the Digital Age



Tekijä

Herman Rösch, Cologne University of Applied Sciences

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Die Rolle der Bibliotheken bei der Reorientierung an den Grundwerten der Meinungs- und Informationsfreiheit sowie der Einhaltung des Datenschutzes im Internet

1. Einleitung (Johdanto)

Digitale Medien und darauf beruhende weltweite Vernetzung haben neben unvergleichlichen Entwicklungschancen auch neue Herausforderungen hervorgebracht. Insbesondere die in Art. 19 der UN Menschenrechtserklärung geforderte Informationsfreiheit sowie die Freiheit der Meinungsäußerung sind bedroht durch neue, subtile und intelligente Formen der Zensur und der Beeinflussung. Zunächst ist es lohnenswert, einen Blick auf die mit der Entstehung und Entwicklung des Internet verknüpften Erwartungen zu werfen und diese dann zu messen an der mittlerweile beobachtbaren Realität. Im Wesentlichen aber geht es darum, anschließend zu prüfen, wie drohender Werteverfall in Informationsvermittlungsprozessen eingedämmt oder verhindert werden kann.

Natürlich spielen die Geschäftspraktiken der großen Quasi-Monopole wie Google, Microsoft, Facebook, Amazon dabei eine zentrale Rolle. Wie deren Übermacht sichtbar gemacht und demokratischer Kontrolle unterzogen werden kann, ist zwar eine extrem wichtige Frage, hier geht es jedoch in erster Linie darum, welche Rolle informationsvermittelnde Berufe wie etwa Journalisten, Berater, Bibliothekare oder Zugangsanbieter dabei spielen können, die bedroh-ten Grundwerte zu bewahren. Untersucht wird insbesondere, welche Funktion ethische Richt-linien und kodifizierte Berufsethiken in diesem Zusammenhang haben.